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Inhalt:1. Einführung2. Intraossäres Ganglion 3. Ursachen 4. Symptome 5. Diagnose 6. Therapie 7. Krankheitsverlauf 8. Prävention 9. Quellen |
Ganglion |
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Bitte beachten Sie, dass dies ein Text ist, der von einem Laien für
andere Laien geschrieben wurde. Er soll Sie über das Krankheitsbild
des intraossären Ganglions informieren. Er kann nicht die kompetente
Diagnose durch einen Arzt ersetzen. Bitte versuchen Sie nicht sich selbst
zu behandeln. Bei dem Text handelt es sich im wesentlichen um eine Zusammenfassung
der im Kapitel 9 genannten Quellen. Eine Garantie auf Richtigkeit kann
daher nicht gegeben werden. |
1. Einführung |
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| Zysten sind mit einer schleimartigen (muzinösen) Flüssigkeit gefüllte Blasen. Sie entstehen normalerweise in den Weichteilen. Zysten die eine Verbindung zu einem Gelenk haben und mit Gelenkflüssigkeit gefüllt sind, heißen Ganglien. Nur selten entstehen Zysten und Ganglien in einem Kochen. Sie heißen dann Knochenzysten bzw. intraossäre Ganglien (intraossär = innerhalb eines Knochens). |
2. Intraossäres Ganglion |
Spongiosa
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| Bei einem intraossärem Ganglion handelt es sich um eine gutartige, tumorähnliche Knochenschädigung. Es gehört zur Gruppe der Knochenzysten und kommt hauptsächlich in Röhrenknochen, in den Knochen des Handgelenks (meist Mond- oder Kahnbein) und in den Beckenpfannen (Acetabelum) vor. Wie alle Ganglien befindet es sich immer in der Nähe des Gelenks. Durch winzige Risse (z.B. durch eine Verletzung) in der Gelenkoberfläche kann Gelenkflüssigkeit in den Markraum des benachbarten Knoches eindringen und die Spongiosa (siehe Kasten rechts) zerstören. Es kommt zur Ausbildung eines Hohlraumes, in dem sich das Ganglion bildet. In seltenen Fällen kann sich das intraossäre Ganglion auch außerhalb des Knochens (extraossär) ausbreiten. [2] |
lateinisch: spongia = Schwamm
Die Spongiosa ist ein im Innenraum des Knochens schwammartig aufgebautes System, das aus feinen Knochenbälkchen besteht. Die Spongiosa bildet ein engmaschig vernetztes Gerüst, wobei die meisten Bälkchen entlang der wichtigsten Belastungslinien des Knochens angeordnet sind. In den Hohlräumen des „Netzes“, das die Spongiosabälkchen bilden, befindet sich das Knochenmark. [1] |
6. Therapie |
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| Solange ein intraossäres Ganglion keine Schmerzen verursacht
oder die Gefahr einer Krochenfraktur besteht, bedarf es keiner Behandlung.
[4] Operation: Bei Beschwerden wird in einer Operation der betroffene Bereich freigelegt, die Zyste entfernt und die Knochenhöhle ausgekratzt. Kleine Höhlen müssen nicht aufgefüllt werden. Bei größeren Höhlen erfolgt eine sogenannte Spongiosaplastik. Hierbei wird aus einem gesundem Knochen (z.B. Speiche oder Becken) ein Teil gesunder Spongiosa entnommen und in die Höhle eingesetzt. Da es sich um lebendes Gewebe handelt, verwächst es mit dem restlichen Knochen. [4] Bei günstiger Lage kann die Operation auch arthroskopisch (Endoskopie, minimal invasiver operativer Eingriff) durchgeführt werden. [4] Spezielle Risiken bestehen durch eine solche Operation eigentlich nicht. Natürlich bestehen die allgemeinen Operations- und Narkoserisiko. In Einzelfällen kann es zu Wundinfektionen oder Beschädigung von Gefäßen oder Nerven kommen, die eine Bewegungseinschränkung zur Folge haben können. Es wurden Fälle dokumentiert, in denen das Spongiosaimplantat nicht verwachsen ist. [4] Mobilisation: Nach der Operation wird sobald wie möglich mit der entsprechenden Krankengaymnastik begonnen, um eine Versteifung des Gelenkes zu verhindern. |
7. Krankheitsverlauf |
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| Da es sich bei einem intraossärem Ganglion um einen
gutartigen Tumor handelt, ist eine Ausbreitung auf andere Knochen nicht
zu erwarten. Das intraossäre Ganglion selbst kann jedoch weiter wachsen. Ein großes Ganglion kann zu Frakturen der betroffenen Knochen führen. Es kann daher erforderlich sein, ein einmal festgestelltes intraossäres Ganglion regelmäßig zu überprüfen, auch wenn es keine anderen Beschwerden verursacht. |
8. Prävention |
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| Da die Ursachen für die Bildung eines intraossären Ganglions nicht bekannt sind, können auch keine Empfehlungen für die Prävention ausgesprochen werden |
9. Quellen und externe Links |
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| [01] Wikipedia [02] Universitätsklinikum Eppendorf [03] Atos Praxisklinik Heidelberg [04] Leitlinien der deutschen orthopädischen Gesellschaft |
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